KS Institut

Die beste individuelle Versorgung passt nicht automatisch für Frauen und Männer.

Das KS Institut entwickelt Referenzmodelle der Humanbiomechanik.

Die Humanbiomechanik untersucht die mechanischen Grundlagen des menschlichen Körpers.

Auch die beste individuelle Versorgung reicht nicht aus, wenn das richtige Referenzmodell fehlt.

Deshalb entwickelt das KS Institut Referenzmodelle der Humanbiomechanik als Grundlage für die geschlechtsspezifische Orthopädietechnik sowie für biomechanische Analyse, Versorgungssysteme und Sportprodukte. 

Von der Humanbiomechanik zur Anwendung.

Geschlechtsspezifische Orthopädietechnik

Die Humanbiomechanik bildet die wissenschaftliche Grundlage der geschlechtsspezifischen Orthopädietechnik.

Unterschiede in der Körpermechanik von Frauen und Männern werden systematisch in Analyse, Versorgung und Produktentwicklung berücksichtigt.

ORTHO Frau von Kristin Stahl Zyklomechanik KS Institut
ORTHO Mann von Kristin Stahl Zyklomechanik KS Institut

ORTHO steht für biomechanische Analyse und Versorgungssysteme zur Unterstützung von Aufrichtung, Bewegung und Stabilität.

Die Systeme werden auf Grundlage der klassischen Biomechanik für Männer sowie der ZYKLOMECHANIK®, dem biomechanischen Referenzmodell für den weiblichen Körper, entwickelt.

Frauen und Männer erhalten dadurch erstmals eigene Versorgungssysteme, die auf den mechanischen Grundlagen ihres jeweiligen Körpers entwickelt werden.

Zyklomechanik KS Institut Kristin Stahl geschlechtsspezifische Ortophaedietechnik

Über Kristin Stahl

Handwerk, Erfahrung und eine klare Vision

Als Schreinerin lernte ich früh, dass Stabilität, Konstruktion und Funktion untrennbar zusammengehören. Dieser Blick auf Mechanik begleitet mich bis heute.

Mit der Umschulung zur Orthopädietechnikerin und später als Orthopädietechnikermeisterin verlagerte sich dieser Blick auf den menschlichen Körper. Die praktische Arbeit in Deutschland, Chile und Argentinien zeigte immer wieder dasselbe Muster:

Frauen und Männer reagierten unterschiedlich auf vergleichbare mechanische Belastungen.

Aus diesen Beobachtungen entwickelte sich Schritt für Schritt ein neuer Ansatz. Zunächst entstand die SAM Methode, anschließend die ZYKLOMECHANIK® als Referenzmodell des weiblichen Körpers und schließlich das KS Institut Humanbiomechanik als Ort, an dem Forschung, Entwicklung und praktische Anwendung zusammengeführt werden.

Heute liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit auf der Weiterentwicklung der Humanbiomechanik und der Entwicklung zweier biomechanischer Referenzmodelle für Frauen und Männer.

Mein Ziel ist es, die mechanischen Grundlagen des menschlichen Körpers so weiterzuentwickeln, dass Frauen und Männer auf der Basis eigener Referenzmodelle analysiert, verstanden und versorgt werden können. Diese Referenzmodelle bilden die Grundlage für die geschlechtsspezifische Orthopädietechnik sowie für die biomechanische Analyse, Versorgungssysteme und Sportprodukte.

Präzision beginnt mit dem richtigen Referenzmodell.

Aufrichtung folgt der Mechanik.
Nicht dem Zufall.

Warum braucht es eine Humanbiomechanik?

Die Biomechanik beschreibt die mechanischen Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Körpers.
Sie untersucht, wie Kräfte wirken und wie daraus Haltung, Bewegung und Stabilität entstehen.

Seit ihren Anfängen basiert die Biomechanik auf einem Referenzmodell, das auf Daten des männlichen Körpers entwickelt wurde. Bis heute bildet dieses Referenzmodell die Grundlage biomechanischer Analysen von Frauen und Männern.

Auch der männliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens. Seine biomechanischen Grundlagen folgen dabei jedoch einer vergleichsweise konstanten Entwicklung.

Der weibliche Körper besitzt dagegen eine eigene Körpermechanik. Neben Wachstum und Alterung wird sie zusätzlich durch zyklische Veränderungen beeinflusst, von der Pubertät über die fruchtbare Lebensphase bis zu den Wechseljahren sowie innerhalb des monatlichen Zyklus. Dadurch verändern sich die mechanischen Voraussetzungen des Körpers im Laufe des Lebens immer wieder.

Ein einziges Referenzmodell kann diese unterschiedlichen mechanischen Voraussetzungen nicht vollständig abbilden.

Die Auswirkungen dieses fehlenden Referenzmodells zeigen sich heute in vielen Bereichen. Frauen und Männer unterscheiden sich bei Sportverletzungen, in der Medizin, bei der Entwicklung medizinischer Produkte sowie bei orthopädietechnischen Versorgungen. Diese Unterschiede sind wissenschaftlich beschrieben.

Um diese Unterschiede biomechanisch beschreiben zu können, braucht es ein eigenständiges Referenzmodell für den weiblichen Körper.

Aus dieser Fragestellung entstand die ZYKLOMECHANIK®. Sie beschreibt den weiblichen Körper als eigenständiges biomechanisches Referenzmodell und bildet seine zyklischen sowie von den Lebensphasen abhängigen mechanischen Veränderungen systematisch ab.

Die Humanbiomechanik vereint beide Referenzmodelle:

  • die klassische Biomechanik als Referenzmodell des männlichen Körpers,
  • die ZYKLOMECHANIK® als Referenzmodell des weiblichen Körpers.

So entstehen erstmals zwei biomechanische Referenzmodelle innerhalb einer gemeinsamen Humanbiomechanik. Sie bilden die Grundlage für Forschung, Medizin, Sport, Produktentwicklung und orthopädietechnische Versorgung.

Die Humanbiomechanik ist der Oberbegriff für beide biomechanischen Referenzmodelle.

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Noch ein Element.

Noch so was.

KRISTIN
STAHL

Erst handwerklich in Sachen Treppen, Türen, Fenster als Bauschreinerin unterwegs, um dann Orthopädietechnische Meisterin im zweiten Beruf zu erlernen. Die Mechanik immer im Auge, fiel mir schon früh auf, dass Frauen anders eine Treppe hinunter- bzw. hinaufgehen. Und natürlich erst recht, wenn sie dazu auf eine Prothese angewiesen sind. Es gab und gibt immer schon Unterschiede. Nur: Wir Frauen wurden und werden bei der Mechanik nicht berücksichtigt!

Zudem fiel mir immer auf, dass die Orthopädie-Technik an Grenzen des Machbaren stößt, wenn es z.B. darum geht, einen Hohl- oder Plattfuß auf das Maß eines normalen Fußes zu korrigieren.

Das hat mich bewogen, Forschungen zu betreiben. So lernte ich die Mechanik des menschlichen Körpers (m/w/d) und den Einfluss der Schwerkraft auf den Bewegungsapparat kennen und entwickelte daraufhin die passenden Hilfsmittel.

Es ist faszinierend, wie der Mensch durch geschlechterspezifisches Wissen und Handeln körperliche Beeinträchtigungen ausgleichen kann, um mit weniger Einschränkungen freier leben zu können.

KS Institut Humanbiomechanik

Entwickler der ZYKLOMECHANIK®